Kulturinitiative Konstanz-Litzelstetten


aktuell laufende Kulturprojekte:

Ausstellung unter Einschränkungen

NEU: 05-05-2021

  • Die Gartenausstellung      „Fotogramme aus dem Garten im Garten“ wird am Sonntag, 9. Mai von 12-18 Uhr (verschoben vom 2.5.) stattfinden,      allerdings mit einigen Einschränkungen:
  • Die Ausstellung darf nur vom Spazierweg aus betrachtet      werden, das Betreten des Gartens ist NICHT erlaubt. Deshalb werden wir die      Arbeiten so in die Bäume hängen, dass man alles von außen sehen kann!
  • Die Lochkamerafotos können abgeholt werden, die Übergabe findet am Gartenzaun statt.
  • Eine Beschilderung wird es ab der Torkelbergstraße und ab Purren geben.
  • Achtung: man kann NICHT mit dem Auto bis zum Garten fahren!
  • Für Fragen bitte eine E-Mail  an: info@kulturraum2.de  

Wir freuen uns auf viele Besucher!


Zur Erinnerung:

Die Ende 2020 von Sonali Mhalas-Bartels und Jana Mantel gegründete Kulturinitiative in Konstanz Litzelstetten startete mit  „Loch statt Linse“ - einem Lochkameraprojekt in Kooperation mit dem Fotografen Günter Derleth, unterstützt vom Kulturamt Konstanz. Dazu gab es im Dezember den Aufruf mit einer Pappschachtel, besser bekannt als camera obscura, an Weihnachten ein Foto zu machen. Knapp 100 interessierte Menschen folgten dem Aufruf. Günter Derleth, Fotokünstler aus Fürth, entwickelte diese in seinem Fotolabor. Nun sind die Fotoergebnisse da und anhand einer Liste den Besitzern zugeordnet.


25-04-2021

Die guten Nachrichten zuerst:

  • Die Gartenausstellung „Fotogramme aus dem Garten im Garten“ darf am Wochenende 1. und 2. Mai von 12-18 Uhr stattfinden, allerdings mit einigen Einschränkungen:
  • Die Ausstellung darf nur vom Spazierweg aus betrachtet werden, das Betreten des Gartens ist NICHT erlaubt. Deshalb werden wir die Arbeiten so in die Bäume hängen, dass man alles von außen sehen kann!
  • Die Lochkamerafotos können abgeholt werden, die Übergabe findet am Gartenzaun statt.

  • Leider: die geplante kreative Auszeit im Garten muss leider abgesagt werden.

  

Eine Beschilderung wird es ab der Torkelbergstraße und ab Purren geben.

Achtung: man kann NICHT mit dem Auto bis zum Garten fahren, am besten den Parkplatz am Friedhof benutzen und den Rest laufen (ca. 10min)

Für Fragen bitte eine E-Mail an: info@kulturraum2.de 

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seit Dezember 2020 läuft im Rahmen der Reihe: Kunst am See gefällig?

das Lochkameraprojekt: „Loch statt Linse“

(Achtung: Die geplante Fotoausstellung mit Lochkamerafotografien von Günter Derleth wurde auf 2021 verschoben.) 

zur Aktion: Eine Pappschachtel = Lochkamera an Weihnachten

Für Litzelstetter und Konstanzer Einwohner hat Günter Derleth aus Pappe 99 Pappschachteln hergestellt und mit Fotopapier präpariert. Alle wurden im Dezember an interessierte Menschen im Rahmen einer kostenlosen Aktion verteilt. Mit dieser Lochkamera = Pappschachtel sollen an diesem besonderen Weihnachten 2020 besondere Fotos gemacht werden. So kann dieses so ganz andere Weihnachten auch ganz anders eingefangen werden.

Info: Im Inneren wurde von Günter Derleth ein Fotopapier an die Rückseite der Schachtel angebracht. Vorn an der Kamera befindet sich ein Stecknadelgroßes Loch, das mit einem schwarzen Klebestreifen abgedeckt ist. Zum Fotografieren muss dieses entfernt werden, Licht dringt in die Schachtel hinein und auf dem Fotopapier entsteht so ein Foto.

Alle Schachteln werden bis Ende Januar im Rathaus Litzelstetten wieder gesammelt und von Günter Derleth selbst in seinem Fürther Fotostudio entwickelt. Wir alle sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt!

Geplant ist, dass diese Fotos ein Teil der Lochkameraausstellung 2021 von Günter Derleth werden.

Zeitplan:

Rückgabe Lochkameras: 11. -31. Januar im Rathaus Konstanz-Litzelstetten oder in der Weinfaktorei

Bei Fragen zur Aktion kann man sich an Jana Mantel oder Sonali Mhalas-Bartels wenden:

E-Mail: info@kulturraum2.de

zur Ausstellungsidee:

Die Lochkamera

„Den technischen Ballast hinter sich lassen, wieder sehen und fühlen lernen.“ So begründet der Fotograf Günter Derleth seine Faszination für die Lochkamera. Durch ein winziges Loch dringt Licht und belichtet den Film. Ob Pappschachtel oder Dose, aus allem lässt sich eine „Camera obscura“ bauen. Der Abstand zwischen Loch und Film bestimmt die Brennweite, je kleiner das Loch, desto größer die Schärfe. Camera obscura-Aufnahmen spiegeln die Welt seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend. Als die Fotografie rund 100 Jahre später entdeckt wurde, verlor die Lochkamera an Bedeutung. Heute wird sie von Künstlern und Fotografen ihrer besonderen Bildsprache wegen wiederentdeckt.

Nach 30 Jahren Werbefotografie fand Günter Derleth selbst zu den Wurzeln der Fotografie zurück. Mit einer Lochkamera fing er die morbide Stimmung der Lagunenstadt Venedig ein und hat seitdem mit der Ausstellungsreihe „Loch statt Linse“, die zauberhafte schwarz/weiß Fotografien von Venedig zeigt, tausende Menschen u.a. in Amsterdam, Berlin, Fürth, München und Zürich begeistert. 

 

in Kooperation mit: